Frauen
haben wesentlich mehr Verhütungsvarianten zur Auswahl
als der Mann. Eine Zusammenstellung dieser Methoden für
die Frau mit Tips, Vor- und Nachteilen wird nachfolgend vorgestellt:
1.) Pille: Die wohl beliebteste Verhütungsmethode junger
Frauen. Hierbei wird durch Hormonzufuhr der Eirsprung in der Gebährmutter
verhindert. Ein Nachteil ist die Unwirksamkeit der Pille bei gleichzeitiger
Einnahme von Medikamenten. Unregelmäßige Einnahmen der
Pille können ebenfalls zu Unsicherheiten führen.
2.) Sterilisation: Wenn kein Kinderwunsch mehr
besteht ist die Sterlisation eine gute Verhütungsmethode.
Hierbei werden unter Vollnakose die Eileiter durchtrennt. Man
sollte sich jedoch
100%tig
sicher sein, ob der (evtl. weitere) Kinderwunsch ausgeschlossen
ist.
3.) Spirale: Die Spirale verhindert das Eindringen
befruchteter Eizellen in die Gebährmutter. Diese wird ambulant mit einer örtlichen
Betäubung eingesetzt. Nachteilig könnten Komplikationen
des Fremdkörpers bishin zur Unfruchtbarkeit sein. Der Vorteil
dieser Methode ist der sichere Verhütungsschutz ohne an irgendetwas
denken zu müssen.
4.) Verhütungsspritze: Ähnliche Wirkung
wie die Pille, jedoch werden die Hormone ca im 3-Monatsrythmus
vom Arzt verabreicht.
5.) Hormon-Implantat: Diese doch eher unbekannte
Methode ist für
Frauen, die das Hormon Gestagen vertragen. Hormongefüllte
Stäbchen werden unter die Haut des Oberarms eingeplanzt.
Die Hormone bewirken kein Durchkommen des Spermas zur Eizelle.
6.) Verhütungszäpfchen: Zäpfchen bewirken durch
samentötende Wirkstoffe das Unfruchtbarmachen des Spermas.
Jedoch sollten diese besser als Zusatzschutz zum Kondom benutzt
werden. Diese Methode ist auch nicht für spontane Sexaktionen
geeignet, da die Wirkung erst nach 10 Minuten erfolgt.
7.) Temperaturmethode: Durch tägliches Messen der Körpertemperatur
werden die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau ermittelt.
Nur für Frauen mit regelmäßigen Zyklen geeignet.